Gesundheit aus dem Garten
Montag, Februar 13th, 2012
Vor allem in der kalten Jahreszeit schwören viele auf die bekömmliche und wohltuende Wirkung von Tee. Sie setzen damit eine uralte Tradition fort, denn Kräutertees haben weltweit eine lange Tradition. Diese geht vermutlich auf die Zeiten zurück, als noch keine moderne medizinische Versorgung verfügbar war. Denn viele Kräuter haben die Wirkung von Heilpflanzen mit einem positiven Effekt auf den menschlichen Körper. So gilt beispielsweise Kamillentee als pferfektes Beruhigungsmittel, welches das Einschlafen nach einem stressigen Tag erleichtert.
Darüber hinaus lassen sich mit Kräutertees die körpereigenen Abwehrkräfte bestens stärken, um etwa Erkältungskrankheiten vorzubeugen. Wer sich näher dafür interessiert, wie die Pflanzen aus dem eigenen Kräutergarten als Heilpflanze einsetzen lassen, findet zahlreiche Ratgeber und Rezeptvorschläge im Internet. Viele ziehen die jeweiligen Pflanzen auch gern im eigenen Garten. Denn die leckeren Tees bieten noch viele weitere Vorteile: Sie enthalten im Gegensatz zu Grünem Tee und ähnlichen Getränken keine Bestandteile der Teepflanze, deshalb können sie auch von Kindern in fast beliebiger Menge getrunken werden. Nachdem die Rezeptur hauptsächlich aus Kräuter besteht, enthalten diese keine schädlichen Inhaltsstoffe wie Koffein.
Beliebte Tees für den Hausgebrauch sind unter anderem Pfefferminztee, Kamillentee oder Lindenblütentee. Letzterer eignet sich bestens für den sanften Kampf gegen eine Erkältung. Es gibt übrigens auch spezielle Teesorten, die ganz auf die Bedürfnisse von Schwangeren oder Säuglingen zugeschnitten sind. Im Handel gibt es die Tees sowohl in loser Form als auch als Teebeutel. Für den Aufguss verwendet man kochendes Wasser und lässt das Getränk vor dem Genuss etwa zehn Minuten lang ziehen.
Bildquelle: Angelika Wolter / pixelio.de